Willkommen bei der Sinus Magnettechnik GmbH Neubrandenburg

Sie möchten Bauteile magnetisieren?

Hier erfahren Sie allgemeine Informationen zu unserem Produktions- und Leistungsumfang.

Selbstverständlich sind die Aufgaben unterschiedlich, so dass es keine Lösung von der "Stange" gibt.
Sprechen Sie deshalb mit uns, was möglich ist.

Produkte und Dienstleistungen

Sinus Magnettechnik GmbH bietet Ihnen eine Vielzahl von Dienstleistungen im Bereich des Einsatzes von Permanentmagneten an.

Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der Herstellung von Magnetisiergeräten und Magnetisiervorrichtungen zur Aufmagnetisierung von Permanentmagneten und deren Integrierung in automatisierte Produktionsprozesse.
Damit verbunden sind ebenfalls Dienstleistungen wie Lohnmagnetisierung und deren messtechnische Dokumentation. Montage eines Magnetisiergerätes Montage eines Magnetisiergerätes Montage eines Magnetisiergerätes



Lohnmagnetisierung

Wir führen in unserem Hause auch Lohnmagnetisierungen durch.

Sollten sie für Kleinserien oder zur Testmagnetisierung in Ihrem Hause keine Kapazität oder Möglichkeit haben können wir ihnen weiterhelfen.
Wir verfügen in unserem Unternehmen über Magnetisierer unterschiedlicher Leistungsklassen und eine Auswahl von Magnetisiervorrichtungen mit denen wir eine große Palette von Aufgaben kurzfristig abdecken können.
Sollten wir einmal nicht über eine passende Vorrichtung verfügen, können wir entsprechend ihren Vorgaben in unserem Hause ein Werkzeug entwickeln und Fertigen. Dieses kann nach erfolgter Magnetisierung bei uns für kommende Aufträge von Ihnen eingelagert werden oder sie erhalten es zur Verwendung an ihren Magnetisiergeräten zugesandt.
Während der Aufmagnetisierung wird an Probestücken eine Magnetisierungshysterese gefahren und der erreichte Fluss anhand von Stichproben, auf Anforderung auch jedes Werkstück, immer wieder überprüft.



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Magnetisierer

Magnetisiergerät Die einfachste Form von Magnetisiergeräten sind Permanentmagnete oder dauerbestromte Spulen.
Durch die geringe erreichbare Feldstärke eignen sie sich allerdings nur zur Magnetisierung dünner niedrigkoerzitiver Magnetmaterialien wie AlNiCo oder Ferrite. Vorteil dieser Konstruktionen sind die geringen Kosten und die nahezu unendliche Produktionsgeschwindigkeit.
Zur Magnetisierung von modernen Magnetmaterialien mit hoher Koerzitivfeldstärke werden höhere Ströme zur Aufmagnetisierung benötigt als mit z.B. Dauerbestromung erreichbar sind. Dies ist der Einsatzbereich von Impulsmagnetisierern.
Impulsmagnetisierer bestehen im Groben aus einer Kondensatorbank, einem oder mehreren Thyristoren und einer Spule. Zur Magnetisierung wird die Kondensatorbank über den Thyristor in die Spule entladen und erzeugt dort die zur Magnetisierung notwendige Feldstärke.
modularer Aufbau unserer Magnetisiergeräte
Durch den modularen Aufbau unserer Magnetisiergeräte ist es uns möglich sie den Kundenanforderungen optimal anzupassen. Hierbei können entsprechend der notwendigen Energie die erforderliche maximale Spannungebene (2000V, 3000V bzw. 4000V), entsprechend der notwendigen Taktzeit die Ladestufe (600W, 1800W oder 3600W), entsprechend des Magnetaufbaus und des gewünschten Einsatzbereiches die Pulsform (sinus, e-Puls und Demag) und entsprechend der Integration die notwendigen Schnittstellen (RS232, SPS) eingesetzt werden. So erhalten sie ein optimal auf ihrer Anforderungen angepasstes Gerät.
Zur Qualitätssicherung verfügen unsere Geräte optional über eine Überwachung des Magnetisierstromes.
Die Betriebssicherheit des Magnetisierers wird durch verschiedene aktive und passive Überwachungseinrichtungen gewährleistet.



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Spannungsebenen

Entsprechend der maximal notwendigen Energie zur Magnetisierung werden unsere Geräte in unterschiedlichen Spannungsebenen gefertigt.
Dies ist notwendig, da mit steigender Kapazität auch die Impulslänge ansteigt und somit ein Großteil der Energie unnötigerweise in Wärme umgesetzt wird. Eine erhöhte Wärmeabgabe an die Vorrichtung bedeutet aber auch eine Herabsetzung der Taktzeiten und somit geringere Stückzahlen. Um dies zu umgehen steigen wir für höherenergetische Magnetisiergeräte höhere Spannungen ein. Um damit einhergehende Kostensteigerungen so gering wie möglich zu halten haben wir die Spannungsebenen mit 2000V, 3000V und 4000V relativ fein abgestuft.
Unabhängig von den Spannungsebenen ist die Magnetisierspannung bei jedem Gerät in 1V Schritten frei einstellbar.



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Impulsformen

Zur Aufmagnetisierung von Permanentmagneten können unterschiedliche Impulsformen verwendet werden.

Jede dieser Impulsformen bietet Vor- und Nachteile, so dass es angebracht ist diese entsprechend den Einsatzbereichen auszuwählen. Wenn der Magnetisierer unterschiedliche Aufgaben erfüllen soll ist es auch möglich diese in einem Gerät zu integrieren. Bei unseren Maschinen erfolgt die Umschaltung zwischen den einzelnen Funktionen auf elektronischem Wege durch Auswahl am Bedienteil.

Sinus Sinus: Die Magnetisierung erfolgt bei dieser Impulsform durch einen Strom dessen Verlauf einer Halbsinuswelle folgt
Die Magnetisierung erfolgt bei dieser Impulsform durch einen Strom dessen Verlauf einer Halbsinuswelle folgt.
Vorteile dieser Impulsform sind in ihrer geringen Länge begründet.

Vorteile
  • kurze Taktzeiten möglich
  • geringe Erwärmung der Magnetisiervorrichtung
Nachteile
  • Behinderung der Magnetisierung bei metallgekapselten Magneten durch Wirbelströme
geringe Erwärmung der Magnetisiervorrichtung


e-Impuls e-Impuls: Hierbei erfolgt der Anstieg des Magnetisierstromes in Form einer Viertelsinuswelle und der Abfall des Stromes erfolgt exponentiell
Hierbei erfolgt der Anstieg des Magnetisierstromes in Form einer Viertelsinuswelle und der Abfall des Stromes erfolgt exponentiell.

Vorteile
  • Magnetisierung von metallgekapselten Magneten durch Vermeidung von Wirbelströmen möglich
Nachteile
  • höhere Erwärmung der Spule
  • geringere Taktzeiten


Demag Demag: Bei dieser Impulsform folgt der Strom einer gedämpften Sinusfunktion. Sie dient zur Entmagnetisierung von bereits magnetischem Material
Bei dieser Impulsform folgt der Strom einer gedämpften Sinusfunktion. Sie dient zur Entmagnetisierung von bereits magnetischem Material



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Schnittstellen

Zur optimalen Integration in automatisierte Produktionsprozesse verfügen die von uns hergestellten Magnetisiergeräte serienmäßig über eine Schnittstelle zum Anschluss an eine speicherprogrammierbare Steuerung.
Über diese Schnittstelle ist es möglich die einzelnen Arbeitschritte des Gerätes zu initialisieren und den aktuellen Betriebszustand des Magnetisiergerätes auszulesen. Somit wird eine Steuerung unabhängig von Bedienpersonal möglich.
Für spezielle Anwendung ist es möglich die optionale RS232-Schnittstelle zu verwenden. Hiermit können die Magnetiserparameter des Gerätes ferneingestellt und -ausgelesen werden.



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Vorrichtungen

In den Magnetisiervorrichtungen werden, in Kombination mit dem Magnetisierer, durch hohe Impulsströme starke Magnetfelder zur Aufmagnetisierung des Werkstücks erzeugt.
Ihre Form und Größe wird vorrangig durch das zu magnetisierende Werkstück und die zu erreichende Polausrichtung bestimmt.
Auf Grund dieser von Werkstück zu Werkstück unterschiedlichen Anforderungen wird jede unserer Vorrichtungen entsprechend ihres Einsatzes neu konstruiert und auf Sättigung und Polabstand optimiert.


Generell können 4 Arten der Polausrichtung unterschieden werden:

Radial: die Feldlinien verlaufen entlang des Radius des Werkstückes Sektoren: durch mehrpolige Ausbildung des Magneten verlaufen die Feldlinien in unterschiedlichen Bereichen des Werkstückes in unterschiedliche Richtungen
Radial: die Feldlinien verlaufen entlang des Radius des Werkstückes Sektoren: durch mehrpolige Ausbildung des Magneten verlaufen die Feldlinien in unterschiedlichen Bereichen des Werkstückes in unterschiedliche Richtungen
Axial: Die Feldlinien im Werkstück verlaufen entlang der Achse des Werkstückes Diametral: die Feldlinien verlaufen senkrecht zur Achse des Werkstückes
Axial: Die Feldlinien im Werkstück verlaufen entlang der Achse des Werkstückes Diametral: die Feldlinien verlaufen senkrecht zur Achse des Werkstückes

Zur Erreichung einer wirtschaftlichen Taktzeit in der Produktion ist es häufig nötig die Vorrichtung zu kühlen um die Lebensdauer der Vorrichtung zu erhöhen.
Als Kühlmittel wird bei unseren Vorrichtungen Luft eingesetzt, welche zwangsweise über einen Seitenkanalverdichter zugeführt wird.
Entsprechend den Anforderungen in der Produktion erfolgt die Magnetisierung der Werkstücke an der Oberfläche der Spule (z.B. Lautsprecher die mittels einer Förderanlage über eine Magnetisiervorrichtung transportiert werden) oder durch Eintauchen in eine Magnetisiervorrichtung. Hierbei kann das Einbringen des Werkstückes durch eine bereits von uns integrierte Pneumatik unterstützt werden.

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Informationen zu den theoretischen Grundlagen der Magnetisierung Informationen zu den theoretischen Grundlagen der Magnetisierung finden Sie hier.


 

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